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Forschungsschwerpunkte

Auf dieser Seite werden meine aktuellen Forschungsschwerpunkte erläutert:
Kontextbasierte und interaktive Suche nach und mit Textdokumenten

Die Entwicklung lokal arbeitender Verfahren und Methoden, um Menschen eine effektivere und effizientere Navigation im World Wide Web (WWW, Web) als bislang mit klassischen Suchmaschinen zu bieten, ist das Anliegen der prototypisch umgesetzten Suchapplikationen „Researcher“ und DocAnalyser. Diese wurden mit dem Ziel entworfen, nicht eine Flut von Dokumenten zu suchen, die eventuell eine nur geringe Anzahl relevanter Schlüsselwörter enthalten, sondern genau diejenigen, die das aktuelle Informationsbedürfnis (d.h. den Wunsch nach passendem Neuen) unter Vorgabe thematischer Kontexte, bestimmt durch die Inhalte lokaler und im Web veröffentlichter Textdokumente, tatsächlich befriedigen. Darum wurde in den genannten Applikationen „Researcher“ und DocAnalyser der Ansatz verfolgt, passende Suchworte durch Analyse lokal gespeicherter („Researcher“) wie auch im Rahmen von Surfsitzungen im WWW betrachteter Textdokumente (DocAnalyser) zu bestimmen und diese als Suchworterweiterungen wie auch als eigenständige Suchanfragen dem Nutzer zu präsentieren. In DocAnalyser wird zudem erstmals das neuartige Paradigma der Suche mit Textdokumenten als alleinigem Anfrageparameter konsequent umgesetzt. Der Dienst DocAnalyser zur Suche nach inhaltlich ähnlichen und semantisch verbundenen Webdokumenten wird vom Lehrgebiet Kommunikationsnetze der FernUniversität in Hagen kostenlos unter http://www.docanalyser.de/ angeboten.

Inhaltsbasierte Suche von Textdokumenten in großen verteilten Systemen

Dieses DFG-Projekt widmet sich der inhaltlichen Suche von Textdokumenten in Peer-to-Peer-Netzwerken (P2P), wobei eine soziale Suche angestrebt wird, die algorithmisch das in gesellschaftlichen Strukturen (hier P2P-Netze) vorhandene Wissen sinnvoll aufbereitet und durch intelligente Suchverfahren leicht abrufbar macht. Auf der Projekthomepage finden Sie hierzu detailiertere Informationen.

Neuartige interaktive Multimedia-Suchverfahren (NIMS)

An der Uni-Leipzig (Abteilung ASV, www.asv.informatik.uni-leipzig.de) existierende Basistechnologien zur automatischen semantischen Textanalyse bilden die Ausgangslage für NIMS (Neuartige interaktive Multimedia-Suchverfahren). Bei NIMS werden Musik-Metadaten über einen Webcrawler aus allgemein zugänglichen Quellen erfasst und nach einer Text-Analyse in einem musikspezifischen Textkorpus übertragen. Aus diesem Korpus werden Suchanfragen beantwortet, die semantisch und thematisch interpretiert sind. Z.B. welche Musik-Bands in Beziehung zur Band Tangerine Dream stehen. Nach einer initialen Eingabe (z.B. der Bandname Tangerine Dream) wird dem Nutzer ein interaktiv navigierbarer Graph angezeigt. So wie der Nutzer von einem Knoten (Bandname) zum nächsten Knoten steuert, werden weitere Anfragen generiert, deren Antworten den angezeigten Graphen dynamisch verändern und wachsen lassen. Auf diese Weise entsteht für jeden Nutzer eine individuelle Musiklandkarte, die den jeweiligen Musikgeschmack repräsentiert. Des weiteren werden zu den Knoten Zusatzinformationen angezeigt und auf entsprechende Musikvideos bei Youtube verlinkt, die sofort auf der Karte abgespielt werden können. Die Darstellung des Graphen erfolgt mit Hilfe der Technologie von Google Maps.

Mobile Content-Suche und -Distribution

Suchverfahren für multimediale Inhalte in mobilen Kommunikationssystemen zählen zu meinen weiteren Forschungsthemen. Hochaktuell sind die Fragen, ob sich oben angesprochene textbasierte Suchverfahren auch für die Analyse von Metadaten multimedialer Inhalte sinnvoll einsetzen lassen und wie deren Nutzbarkeit in mobilen Anwendungen gewährleistet werden kann. Gleichfalls beschäftigen mich neuartige Lösungen zu mobiler Content-Distribution, wie Mobile Multi-Level Superdistribution.

Copyright © 2016 Mario Kubek
Letzte Änderung: 07.12.2016